WIDE-Update: Teilhabe von Frauen* an der internationalen Klimapolitik

Veröffentlicht am: 26. Juni 2026|Allgemein, Newsletter: WIDE Update, Publikation|Themen: |

Instrumente zur Geschlechtergleichstellung im UNFCCC-Prozess

 

Download -> WIDE-Update-3-2026-Frauenteilhabe-an-Klimapolitik

(17.6.2026) In diesem WIDE-Update beschäftigen wir uns mit den Ansätzen, die es für Geschlechtergleichstellung im Rahmen der internationalen Klimapolitik gibt.

 

Mitunter scheinen die Strukturen und Möglichkeiten zur Teilhabe wenig transparent und die Begriffe sperrig zu sein, angefangen bei der Bezeichnung „UNFCCC“ für das UN-Klima-rahmenabkommen, das den wichtigsten Bezugspunkt für die internationalen Bemühungen um Eindämmung der Erderwärmung und den Umgang mit der Klimakrise darstellt.

 

Seit 2014 gibt es dabei einen Gender-Aktionsplan, mit dem die volle, gleichberechtigte und effektive Beteiligung von Frauen an Klimapolitik gefördert werden soll; er wurde bei der letzten Klimakonferenz 2025 aktualisiert.

Mehrere Beiträge im Update beschäftigen mit sich Ansätzen zur Stärkung der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen* im UNFCCC-Prozess. Es werden weiters Instrumente vorgestellt, mit denen Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergleichstellung in nationalen Klimapolitiken gemessen werden und die für Advocacy nützlich sein sollten.

 

Weiters geht es in diesem WIDE-Update um Beispiele für die Teilhabe von Frauen im Globalen Süden an der Klimapolitik – aus aktivistischer Perspektive und mit Blick auf Gender-Diversität und Menschen mit Behinderungen.

Von zivilgesellschaftlichen Organisationen wird die Abhaltung der jährlichen Klimakonferenz in autoritären Staaten sehr kritisch gesehen, weil den Öl- und Gaslobbys dort Tür und Tor geöffnet wurde/wird und zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen wenig Teilnahmemöglichkeiten zugestanden werden.

 

In diesem Zusammenhang wird auch ein kritischer Ausblick auf die im November 2026 in der Türkei stattfindende nächste internationale Klimakonferenz gegeben.

 

Es braucht immer wieder neue Strategien und Allianzen, um gegen den Backlash in der Klimapolitik zu mobilisieren. Die afrikanische Frauen-Allianz WoMin etwa hat sich dafür entschieden, nicht an Konferenzen teilzunehmen, sondern „von unten“ für Gender- und Klimagerechtigkeit zu mobilisieren. Die “Global Alliance for Green and Gender Action” setzt ebenfalls an der Basis an und unterstützt von Frauen geleitete Organisationen und Umweltorganisationen in 44 Ländern.

 

Es braucht Engagement auf allen Ebenen.

 

Wir wünschen gute Lektüre!

Download -> WIDE-Update-3-2026-Frauenteilhabe-an-Klimapolitik

 

Weitere Beiträge