Meilensteine für Frauenrechte
Die Vereinten Nationen spielten eine zentrale Rolle bei der Etablierung von international gültigen Frauenrechten.
WIDE-Blog zur CSW 2010
(Wien, 11.3.2010) Das internationale WIDE-Netzwerk hat zum 54. Treffen der UN-Frauenstatus-Kommission (CSW) ein Statement erarbeitet, das von vielen Frauenorganisationen mitunterzeichnet und vor den Delegierten der Staaten vorgetragen wurde.
Taten, nicht nur Worte!
Internationaler Frauentag: Stillstand, so weit das Auge reicht
(Wien, 5.3.2010) Um auf die globale Schieflage in Sachen Gendergerechtigkeit und Frauengleichstellung aufmerksam zu machen, fand heute, im Vorfeld zum internationalen Frauentag, im Votivpark eine Aktion des Frauen-Netzwerks „WIDE – Women in Development Europe“ statt. Symbolisch spannten die Teilnehmerinnen ein (Rettungs-)Netz für Frauenrechte weltweit um einen zerbrochenen Globus.
Peking revisited
WIDE-Statement anlässlich 15 Jahre Weltfrauenkonferenz von Peking
(Wien, 11.2.2010) Im Vorfeld des 54. Treffens der UN-Frauenstatuskommission (CSW), das vom 1. bis 12. März 2010 in New York stattfinden wird und sich schwerpunktmäßig mit der Umsetzung der vor 15 Jahren auf der Weltfrauenkonferenz in Peking beschlossenen Aktionsplattform beschäftigen wird, hat das österreichische WIDE-Netzwerk ein Statement erarbeitet.
Taking stock
The financial crisis and development perspectives from a feminist perspective
WIDE´s Position paper on the global social, economic and environmental crisis
Vienna, January 2010
Kassasturz
Finanzkrise und Entwicklung aus feministischer Perspektive
WIDE-Positionspapier zur globalen sozialen, ökonomischen und ökologischen Krise“
Jänner 2010
Wirtschaft anders denken
Handbuch Feministische Wirtschaftsalphabetisierung
Autorinnenkollektiv: Ursula Dullnig, Hannah Golda, Luise Gubitzer, Eva Klawatsch-Treitl, Birgit Mbwisi-Henökl, Milena Müller-Schöffmann, Traude Novy, Barbara Schöllenberger
Herausgeberinnen: Verein JOAN ROBINSON, WIDE-Netzwerk Women in Development Europe, Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie/WU Wien
Wien, Dezember 2009
Preis: EUR 19,00 plus Porto
Rezension „gleich gleicher ungleich“
von Gertrude Eigelsreiter-Jashari
Christa Wichterich: „Gleich gleicher ungleich. Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung“. Sachbuch. Verlag Ulrike Helmer, 240 Seiten
Agrosprit: falsche Antwort auf Klimawandel
Für Frauen in armen Ländern ist Agrosprit die falsche Antwort auf den Klimawandel
(Wien, 9. Dezember 2009) Der aktuelle Agrotreibstoff-Boom wirft eine Reihe von gravierenden Problemen auf: horrende Preissteigerung bei Grundnahrungsmitteln, Preis- und Pachtsteigerungen von Land, Vertreibung und Verarmung von Kleinbauern und -bäuerinnen, Wasserknappheit, Schäden für die Umwelt, Bedrohung der biologischen Vielfalt und eine Erhöhung der Treibhausgas-Emissionen.
gleich gleicher ungleich
Paradoxien und Perspektiven von Frauenrechten in der Globalisierung
Autorin: Christa Wichterich
Herausgegeberin: WIDE-Netzwerk
Oktober 2009
Verlag Ulrike Helmer, ISBN 978-3-89741-289-7, 240 Seiten
Preis: EUR 20,50 plus Porto
Wenig Feminismus, viel Nationalismus
Stellungnahmen von EU-KandidatInnen zu Finanzregulierung, Globalisierung und Frauenquoten
(Wien, am 5. Juni 2009) Im Vorfeld der EU-Wahlen am 7. Juni hat das entwicklungspolitische Frauennetzwerk WIDE die SpitzenkandidatInnen der wahlwerbenden Parteien gebeten, zum Thema Frauen und Globalisierung Stellung zu nehmen. KandidatInnen der ÖVP, Grünen, FPÖ und BZÖ haben auf die Fragen von WIDE geantwortet.
EU-Handelspolitik
Widerspruch zur eigenen Entwicklungspolitik!
Europäische und indische NGOs kritisieren geplantes Freihandelsabkommen zwischen EU und Indien
(Wien, 6.5. 2009) Europäische Unternehmen sehen in Indien eine neue wirtschaftliche Weltmacht, in der es einen Platz zu sichern gilt. Jedoch sind die EU und Indien zwei sehr ungleiche HandelspartnerInnen.
Finanz- und Wirtschaftskrise
Aufruf zu strukturellen, nachhaltigen, gendergerechten und rechtsbasierten Antworten auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise
Autorinnen: Women´s Working Group on Financing for Development
Übersetzung ins Deutsche: WIDE
Erscheinungsdatum: 2009
WIDE: Die Frage wer zahlt, bleibt!
Wo bleiben die Schutzschirme für Frauen in Entwicklungsländern?
(Wien, 22.4.2009) Das Frauennetzwerk WIDE – Women in Development Europe – kann Finanzminister Josef Pröll das Versprechen in seiner Budgetrede, dass niemand im Regen stehen gelassen wird, nicht abnehmen! Denn die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wurden im aktuellen Budget nicht aufgestockt, und somit wird die Verpflichtung der Regierung, diesen Posten bis 2015 auf 0,7% des BIP zu erhöhen, nicht eingelöst werden können. Dies ist vor allem für Frauen in den Ländern des Südens von existenzieller Bedrohung! Dabei könnten durch eine Finanztransaktionssteuer von 0,1 % die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit verdoppelt werden.*
Frauen haben die Krise nicht gemacht
Kommen sie deshalb beim G-20 Gipfel nicht vor?
(Wien, 1.4.2009) Das Frauennetzwerk WIDE – Women in Development Europe sieht im Treffen der 20 größten Industriestaaten eine Fortsetzung der Politik, die die Welt in die schwerste Krise seit 1930 geführt hat. Frauen kommen in den Szenarien zur Krisenbekämpfung kaum vor. Es zeichnet sich aber jetzt schon ab, dass es weltweit wieder die Frauen sein werden, die die Hauptlast zu tragen haben werden.