Presse & Stellungnahmen2021-02-20T06:10:05+01:00
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Stellungnahme zum österreichischen Aufbau- und Resilienzplan

WIDE hat an einer Konsultation der österreichischen Bundesregierung zur Verwendung der Mittel aus dem #NextGenerationEU-Budget für Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise „Nationaler Aufbau- und Resilienzplan“ teilgenommen. Wir fordern in unserer Stellungnahme, Maßnahmen zur Überwindung der ökonomischen und sozialen Folgen der Covid-19-Pandemie mit Umweltschutz, Geschlechtergleichstellung und Kohärenz aller Maßnahmen mit entwicklungspolitischen Zielsetzungen (laut EZA-Gesetz 2003) zu verbinden.

Die Covid-19-Krise betrifft verschiedene Bevölkerungsgruppen in unterschiedlicher Weise. Frauen sind in besonders hohem Ausmaß von Mehrbelastung und Arbeitslosigkeit betroffen. Die Corona-Krise hat in nur einem Jahr zu einem enormen frauenpolitischen Backlash geführt. Das ist in Österreich, in der EU, und – sehr viel verschärfter – […]

26. Feber 2021|Publikation, Stellungnahme|Themen: |
  • Kindergarten Maske

Neue grüne Jobs im Care-Sektor schaffen!

Internationale Corona-Krisenbekämpfung braucht gendergerechte Investitionen

WIDE-Presseaussendung

(Wien, 28.5.2020) WIDE, das entwicklungspolitische Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven, begrüßt den Willen der österreichischen Bundesregierung zur Erhöhung des Budgets für Entwicklungszusammenarbeit. Die Erhöhung ist mehr als überfällig, und WIDE erwartet, dass die angekündigte Erhöhung auch hält! Denn die Entwicklungszusammenarbeit steht nur als „Ermessensausgabe“ im Budget und ist daher erfahrungsgemäß kürzungsgefährdet. Darüber hinaus müssen sehr rasch weitere Mittel zur internationalen Krisenbekämpfung zur Verfügung gestellt werden.

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28. Mai 2020|Presseaussendung, Publikation|Themen: |
  • If women stop the world stops

Invest in the Care Economy for a Just, Green, Feminist COVID-19 Response and Recovery

(13.5.2020) WIDE supports the statement of around 200 networks, trade unions, and organizations demanding expanded investment in the “care economy” for a COVID-19 response and recovery that is just, green, and feminist.

As the pandemic exposes the weaknesses of underfunded health systems around the world, the collective burdens that are frequently shouldered by women continue to worsen. A robust recovery will be impossible without greatly augmenting the public services that support positive health outcomes and demands policy choices that end such exploitation, including women’s paid and unpaid labor in the public and private sectors.

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27. Mai 2020|Publikation, Stellungnahme|Themen: , |

Solidaritätserklärung mit den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft

(Wien, 17.02.2020) Der Verein JOAN ROBINSON (Verein zur Förderung frauengerechter Verteilung ökonomischen Wissens) und WIDE (Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven) erklären sich solidarisch mit den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft.

Care-Arbeit ist Gradmesser für das zivilisatorische Niveau unserer Gesellschaft!

Die Qualität und Verfügbarkeit von Sorge-, Betreuungs-, und Pflegeleistungen, sowie entsprechende Rahmenbedingungen und Bezahlung für die Menschen, die diese Arbeit leisten, ist ein Gradmesser für das zivilisatorische Niveau eines Gemeinwesens.

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Keine Zeit zum Feiern? 40 Jahre Frauenrechtskonvention

Ernüchternde Fakten und feministische Forderungen

(Wien, 17.12.2019) Global gesehen leisten Frauen drei Viertel aller unbezahlten Haushalts-, Betreuungs- und ehrenamtlichen Arbeit. Weltweit werden unbezahlt täglich 16,4 Milliarden Stunden Arbeit geleistet. Das entspricht 2 Milliarden Menschen, die täglich 8 Stunden arbeiten. Würde die gesamte unbezahlte Haushalts- und Betreuungsarbeit auf der Basis von Mindestlöhnen in Geld bewertet, so würde das laut Berechnung der Internationalen Arbeitsorganisation ILO (2018) 9% der globalen Wertschöpfung (BIP) entsprechen.

WIDE-Presseaussendung als pdf

Die staatlichen Verpflichtungen

Am 18. Dezember 1979 – vor genau 40 Jahren – wurde die UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) verabschiedet. Dieses Abkommen […]

17. Dezember 2019|Meinung, Presseaussendung, Publikation|Themen: |

Open letter on the Energy Charter Treaty

Prioritize climate protection and public policy space!

(9.12.2019) As the Energy Charter Conference takes place in Brussels this week (10./11. December 2019), more than 270 civil society groups (among them WIDE) call on decision-makers to scrap the Energy Charter Treaty as long it continues to protect fossil fuels and includes the ISDS parallel justice system for corporations.

The civil society organisations – environmental, climate, consumer, development, trade related civil society groups, as well as trade unions – express in an open letter to European ministers, the EU Commission and Parliaments that the Energy Charter Treaty is incompatible with the implementation of the […]

9. Dezember 2019|Publikation, Stellungnahme|Themen: , |

Advocacy Aufruf: Recht und Vertretung von Frauen und Mädchen in humanitären Maßnahmen

(19.11.2019) Solange Gender-Ungleichheiten existieren, sind Frauen und Mädchen unterschiedlich von humantiären Krisen betroffen. Vor allem in Zeiten von bewaffneten Konflikten besteht für Frauen und Mädchen ein erhöhtes Risiko sexuelle Gewalt zu erleiden; die Konsequenzen von Konflikten und Katastrophen für Frauen und Mädchen sind nicht zu rechtfertigen, etliche der Konsequenzen können durch humanitäre Maßnahmen, die Genderunterschiede wahrnehmen und spezifische Unterstützung von Frauen und Mädchen priorisieren, vermieden werden.

Ein Advocacy-Aufruf von WIDE und viele anderen Organisationen für verstäkte Maßnahmen für die Rechte und (Selbst-)Vertretung von Frauen und Mädchen in humanitären Aktionen.

Zum Aufruf – […]

  • hamburg 3082070 340

Trade for Her: Empowering Women?

WIDE+ open letter on the EC „Trade for Her“ Conference

(19.9.2019) WIDE+, with support of ActionAid International and further organisations, sent an open letter to EU Commissioner Malmström, concerning the conference organised by DG Trade on 30 September: ”Trade for Her: Empowering Women through International Trade”.

WIDE+ highlights that women are not a homogenous group and demands that the EU Commission needs to listen to the voice of women affected by international trade, not only to the champions and beneficiaries of the current international trade regime.

[…]

19. September 2019|Publikation, Stellungnahme|Themen: , |

Women’s and girls’ rights and agency in humanitarian action

WIDE supports the advocacy-initiative of several organizations to strengthen a more systematic approach for ensuring that humanitarian action responds to women’s and girls’ rights and needs. Drawing on emerging initiatives, best-practice, research and the perspectives of affected communities themselves, the following recommendations provide a blueprint for governments, donors, United Nations agencies, civil society organizations, and national and local actors to work in tandem to drive system-level changes and put women’s and girls’ rights and agency at the centre of every humanitarian response.

The recommendations talk to:

  • Women’s and girls‘ voices and leadership
  • Equitable access to sexual and reproductive health services
  • Prevention […]
  • Informeller Sektor USA kl

740 Millionen Frauen im informellen Sektor ohne soziale Absicherung

UN-Frauenstatuskonferenz thematisiert soziale Sicherheit und Infrastruktur für Gleichstellung

(Wien, 7.3.2019) WIDE begrüßt, dass die UN-Frauenstatuskommission das Thema „soziale Sicherheit, öffentliche Dienstleistungen und Infrastruktur“ in den Mittelpunkt ihrer jährlichen internationalen Konferenz vom 11.-22. März in New York stellt.

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5. März 2019|Presseaussendung, Publikation|Themen: |
  • Cover Briefing Paper 2018

WIDE+ Briefing Paper on EU Trade Policy & Women’s Rights

(6.12.2018) Policy makers in and outside Europe have since 2017 discovered a gender divide in the trade policy and are starting to introduce specific policies to promote women’s economic empowerment. However these new policies and reflections fall short of a trade policy that effectively promotes and protects the rights of women.

This briefing paper published by WIDE+ gives an overview of the ways in which EU trade policy hinders the protection and promotion of women’s human rights, and makes several recommendations to EU policymakers to change this. The paper is available in English, French, Spanish and German.

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6. Dezember 2018|Publikation, Stellungnahme|Themen: , |
  • Alina Menjivar

Appell an Regierung: Agrarökologie fördern, Frauen stärken

(Wien, 13.11.2018) Einen Appell an die österreichische Regierung, alternative Ansätze zur agroindustriellen Landwirtschaft – wie jenen der Agrarökologie – national sowie global zu stärken und dabei das Wissen und Potential von Frauen einzubinden, formulieren die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf Nahrung, FIAN, die Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung Österreichs und das entwicklungspolitische Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven, WIDE.

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13. November 2018|Presseaussendung, Publikation, Stellungnahme|Themen: |

Frauenpolitik ist mehr als Gewaltschutz

Feministische Organisationen protestieren gegen Förderkürzungen durch das Frauenministerium

(18.7.2018) Im Laufe des Juni erhielten mehrere Einrichtungen, die feministische emanzipatorische Bildungs- und Informationsarbeit betreiben, vom Frauenministerium die Mitteilung, dass die Fördermittel für das laufende Jahr zur Gänze gestrichen oder empfindlich gekürzt werden. Der Entzug von vergleichsweise geringen Summen stellt für diese Organisationen, die ohnehin unter sehr prekären Bedingungen arbeiten, eine existenzielle Bedrohung dar.

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